Der einsame Wolf

Ein Team besteht aus verschiedenen Menschen, die gemeinsam an einem Strang ziehen, oder? Mal ehrlich: die Realität sieht oft anders aus. Während sich einige Mitglieder richtig engagieren, lassen es andere eher ruhig angehen oder leisten anderweitig keinen konstruktiven Beitrag. Konflikte sind dann unvermeidlich. Es bilden sich Grüppchen, die Kommunikation beschränkt sich auf gegenseitige Vorwürfe und das eigentliche Ziel des Teams rückt in weite Ferne. Das geht besser. Wie genau, dass zeigt dieser Usecase mit Timo und Wolfgang.
Konflikt
Auftreten & Wirkung
Mediation

Usecase-Steckbrief

Trainingsart:
Präsenz
Teilnehmeranzahl: mehr als 5
Geeignet für:
Geschäftsführer, Führungskräfte, Human Resources, Mitarbeiter, Teamleiter, Verkauf
Leistungen:
Auftreten & Wirkung, Konfliktmanagement

Wo brennt der Schuh?

Die Ausgangslage

Timo ist Einkaufsleiter in einem Kosmetik-Unternehmen. Sein Team besteht aus vier Frauen und einem Mann – Wolfgang. Dennoch spricht Timo gerne von „seiner Mannschaft“. Um sich in diesem ‚Hühnerhaufen‘ bemerkbar zu machen, tritt Wolfgang übertrieben selbstbewusst auf und nimmt die Vorschläge oder Einwände seiner Kolleginnen nicht ernst. Das Ergebnis: die Frauen im Team fühlen sich übergangen und tauschen wichtige Informationen nur noch untereinander aus. Außerdem melden sie jede noch so kleine Verfehlung von Wolfgang an Timo als den gemeinsamen Vorgesetzten. Dieser nimmt die Situation nicht ernst und hofft, dass sich die Wogen von alleine glätten. Während die Kolleginnen viel Zeit mit der Dokumentation vermeintlicher Fehler Wolfgangs verbringen, fehlen Wolfgang Informationen, die er für seine Arbeit benötigt. Das Projekt, an dem alle gemeinsam arbeiten sollen, kommt nun völlig zum Erliegen. Als Timo davon erfährt, haben sich die Frauen wieder einmal in seinem Büro versammelt, um sich über Wolfgang zu beschweren. Das ist der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Der sonst eher besonnene Timo schlägt mit der Faust auf den Tisch und erklärt lautstark, dass „man hier doch nicht im Kindergarten sei“.

Und heute?

Die Gegenwart

Ein halbes Jahr später hat das Team sein Projekt erfolgreich abgeschlossen. Wie kam es dazu? Timo und sein Team haben eingesehen, dass es so nicht weitergehen kann und ein Training gebucht. Im Verlauf des Coachings kam es zu einer ehrlichen Aussprache. Alle Mitglieder des Teams wissen nun, dass neben ihren eigenen Bedürfnissen auch die der Kolleginnen und Kollegen geachtet und wertgeschätzt werden müssen. Treten nun erneut Unstimmigkeiten auf, werden diese offen kommuniziert, bevor sie sich zu einem ausgewachsenen Konflikt entwickeln. Auch Timo als Führungskraft ist nun klar, dass er frühzeitig eingreifen muss, damit Probleme nicht eskalieren. Denn diese verschwinden nicht von allein.

Schritte, die begeistern

Der Ablauf

Nach dem großen Knall stand Timo vor einem Scherbenhaufen. Das Projekt konnte so nicht erfolgreich beendet werden und die Unzufriedenheit seines Teams wuchs täglich. Über eine Empfehlung wurde er auf das Institut Synergie aufmerksam und vereinbarte sofort einen Termin. Gemeinsam mit den Experten des Instituts entschied er sich, zunächst alle Teammitglieder zu Wort kommen zu lassen. Nachdem die persönliche Einschätzung jedes einzelnen gehört wurde, durchliefen alle Beteiligten einen Assertiveits-Fragebogen. Dieser ermöglicht detaillierte Einblicke in die Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmenden. Die Ergebnisse bildeten die Grundlage für ein persönliches Treffen aller Teammitglieder im Institut Synergie. Bei dieser Gelegenheit wurden anhand verschiedener Kommunikationsmodelle Strategien für den künftigen Umgang miteinander entwickelt. Mit Erfolg. So stellte sich unter anderem heraus, dass Wolfgang kein aggressiver Mensch ist, sondern nur in den Augen der subassertiven Frauen so erscheint. Allein diese Erkenntnis war bereits ein wichtiger Baustein, mit dem ein partnerschaftliches und produktives Arbeiten im Team wieder möglich wurde.

Und so geht das Institut Synergie vor

Wenn ein Konflikt erst einmal an der Oberfläche ist, muss es oft ganz schnell gehen, damit die Konfliktkosten nicht noch mehr in die Höhe schnellen. Wir vom Institut Synergie bemühen uns stets gerade in solchen Situationen schnell zu reagieren und die Lage so zu regeln, dass alle Betroffenen arbeitsfähig bleiben und dennoch langfristig eine Lösung für alle Seiten erfahren. Wie das aussehen kann, zeigen wir Ihnen hier.

Analyse

Beim Thema Konflikt ist ein schnelles Handeln erforderlich, das ermöglicht die durch den Konflikt erfolgte Starre der Situation zunächst einmal zu lösen und verhindert, dass sich der entstandene Konflikt noch weiter verhärtet. Um dies zu erreichen, führen wir vom Institut Synergie zunächst einmal Gespräche mit allen Beteiligten, um ein Gesamtbild des Konflikts zu erhalten.
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Planung & Konzeption

Ist ein Überblick über die Situation geschaffen, planen wir gemeinsam, wie wir das Team wieder in ein Boot bekommen. Macht es Sinn zunächst einzelne Maßnahmen mit den meinungsführenden Personen durchzuführen oder holen wir die gesamte Gruppe zum Austausch / zur Mediation in eine Maßnahme? Darauf aufbauend schauen wir schließlich, welche Strategien und Modelle gelehrt und auch ausprobiert werden können, damit aus Ihrem Team wieder ein solches wird.
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Durchführung

Bei Konflikten, wie sie in diesem Beispiel vorliegen, hat es sich im Institut Synergie bewährt auf eine Kombination von Diagnostik und Teamtraining zu setzen. In der Diagnostik schauen wir zunächst genau, wie der Konflikt gelagert ist und welche Personen wie und in welchem Maß beteiligt sind. Dies erfolgt mit von uns entwickelten Interviews und Fragebögen, die jeder Einzelne durchläuft. Beim folgenden Teamtraining erlernen die Teammitglieder verschiedene Kommunikationsstrategien und erfahren so mehr über das Wechselspiel von eigenen Wünschen und Bedürfnissen und denen ihres Gegenübers. So entsteht ein besseres Gefühl füreinander und ein Miteinander als Team wird wieder möglich.
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Transfer in die Praxis

Parallel zu den Übungen, die die Teilnehmer gemeinsam im Teamtraining durchlaufen, ist es möglich verschiedene Konflikt-Situationen mit einem unabhängigen Seminarschauspieler abzubilden und die Teilnehmenden ihre neuen Kommunikationsstrategien anwenden zu lassen. Gerade in besonders verfahrenen Situationen ist dies eine gute Möglichkeit, um den Teammitgliedern einen Weg aus Aggression und Subassertivität hin zum normalen Verhalten zu zeigen.
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