Führung mit Grenzen

Die allseits beliebte Kollegin wird zur Teamleitung. Sie hat schon immer von allen das Meiste getan und war stets zur Stelle, wenn es Sonderaufgaben zu erledigen galt. Dabei hat sie immer ein offenes Ohr für ihre Kollegen, nimmt anderen vieles ab und ist so auch oft die letzte, die das Büro verlässt. Alle freuen sich für sie und sprechen von einer verdienten Beförderung. Doch kaum hat Susanne das Ruder übernommen wendet sich die Stimmung im Team. Ist ihr der ‚Ruhm zu Kopf gestiegen‘?
Führung
Assertivität
Konflikt

Usecase-Steckbrief

Trainingsart:
Präsenz
Teilnehmeranzahl: 1
Geeignet für:
Geschäftsführer, Führungskräfte, Teamleiter
Leistungen:
Führung

Wo brennt der Schuh?

Die Ausgangslage

Seit mittlerweile drei Monaten ist Susanne Teamleiterin. Sie freut sich über die neue Aufgabe, hadert aber noch damit, Forderungen an ihre ehemaligen Kollegen zu stellen. Dringende Projekte arbeitet sie lieber allein ab, um niemanden unnötig zu belasten. Nach und nach bringt sie dieses Verhalten an ihre Grenzen. Auf ihre Kollegen reagiert sie zunehmend gereizt und sie beschränkt die Kommunikation auf das Nötigste. Selbst wichtige Entscheidungen trifft sie lieber allein und die Meinungen ihrer Mitarbeiter spielen keine Rolle. Diese haben immer mehr das Gefühl Susannes neuen Ansprüchen nicht mehr zu genügen. Als sie Susanne darauf ansprechen winkt diese ab und versichert, dass sie mit den Ergebnissen – die sie ja eigentlich selbst zu verantworten hat – sehr zufrieden sei. Unter dieser Situation leidet besonders Jonas, der kreative Kopf des Teams. Jonas kann kaum noch eigenständige Ideen entwickeln oder wird von Susanne mit dem Verweis auf mangelnde Ressourcen für die Umsetzung vertröstet. Nachdem Susanne Jonas Ideen wieder einmal ignoriert hat, beschließt dieser ab sofort nur noch „Dienst nach Vorschrift“ zu leisten. Freude an seiner Arbeit empfindet er schon lange nicht mehr. Die anderen Teammitglieder, die sich ebenfalls nicht mehr gesehen fühlen, folgen allmählich seinem Beispiel. Als Susanne am Abend wieder einmal allein vor einem Berg an Arbeit sitzt, fragt der Geschäftsführer verwundert nach, warum sie noch so spät im Büro ist. Jetzt ist der Moment gekommen, an dem Susanne die Fassung verliert.

Und heute?

Die Gegenwart

Sechs Monate später ist Susanne nach wie vor Teamleiterin. Der Unterschied: Diesem Titel wird Sie nun auch durch ihr Verhalten gerecht. Nach ihrem Zusammenbruch und einem von der Geschäftsführung verordneten Erholungsurlaub hat sie nicht nur gelernt, wie man Menschen führt, sondern auch, wie sie Aufgaben delegieren und Ergebnisse konstruktiv bewerten kann. Sie weiß nun: Um selbst erfolgreich zu sein, muss sie Vertrauen in ihr Team haben und andere Perspektiven zulassen. Ihr neues Verhalten zeigt Wirkung. Das Team arbeitet wieder Hand in Hand an seinen Zielen und das eine oder andere gemeinsame Essen beim Italiener um die Ecke stärkt den Zusammenhalt.

Schritte, die begeistern

Der Ablauf

Ihr Zusammenbruch macht Susanne deutlich, dass sie kurz vor einem Burnout steht. Auch die Geschäftsführung gibt ihr zu Verstehen, dass es so nicht weitergehen kann. Mit der Personalleitung vereinbart sie daher einen vierwöchigen Erholungsurlaub gefolgt von einem Coaching im Institut Synergie. Hier absolviert sie zunächst einen Assertiviteits-Test. Dieser macht ihr klar, dass sie als Teamleiterin genau wie ihre Mitarbeiter eigene Bedürfnisse und natürlich auch die Bedürfnisse der anderen hören, respektieren und wertschätzen muss. Susanne lernt, dass eine Kette nur so stark wie ihr schwächstes Glied ist. Durch ihr eigenes Verhalten hat sie sich selbst zu diesem schwächsten Glied entwickelt. Diese wichtige Erkenntnis teilt sie nach ihrer Rückkehr in das Unternehmen mit ihren Mitarbeitern. Die Folge sind eine ehrliche Aussprache und ein intensives Team-Training im Institut Synergie, das allen Teilnehmern Tools und Methoden für einen konstruktiven Umgang miteinander vermittelt. Wie diese in der Praxis konkret eingesetzt werden, testet das Team in einem abschließenden GAME. Das ist der Startschuss für eine erfolgreiche und zugleich angenehme Zusammenarbeit alle Beteiligten.

Und so geht das Institut Synergie vor

Jeder Mensch hat eigenen Ressourcen. Werden diese Ressourcen nicht regelmäßig wieder aufgefüllt – etwa durch einen Urlaub – betreiben wir Raubbau an unserer körperlichen und seelischen Gesundheit. Besonders Menschen, die hohe Ansprüche an sich selbst haben tappen schnell in diese Falle. In diesem Usecase haben Sie einen Blick hinter die Kulissen erhalten und erfahren, wie wir in unserem Institut in Fällen wie dem von Susanne vorgehen.

Analyse

Ist der Akku einmal leer, ist schnell und wirksame Hilfe gefordert. Deshalb untersuchen wir in einer tiefgreifenden Analyse die exakten Umstände und finden gleichzeitig heraus, was Sie als Persönlichkeit auszeichnet.
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Planung & Konzeption

Beim Einzelcoaching nehmen wir Sie als Person und als Führungskraft in den Blick. Falls erforderlich werden weitere Maßnahmen wie ein Team-Training vereinbart. Diese erleichtern den Wiedereinstieg erheblich, optimieren die Kommunikation und schaffen neue, sinnvolle Strukturen für die gemeinsame Zusammenarbeit.
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Durchführung

Damit wir das Zusammenspiel der verschiedenen Bedürfnisse und deren Ausprägung festzustellen können, durchlaufen Sie zunächst einen Assertivitäts-Test. Dieser schafft die Basis für das Einzelcoaching. Bis zum Team-Training entwickeln wir anschließend gemeinsam eine Vorstellung Ihrer Position als Führungskraft im Team, um diese dann dort zusammen mit den anderen Beteiligten zu implementieren.
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Transfer in die Praxis

Optimal abgerundet wird das Team-Training schließlich durch eine Teambuilding-Maßnahme. Ein Beispiel ist das GAME, bei dem die bisher erlernten Tools und Methoden praxisnah angewandt und gefestigt werden.
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Zu diesem Usecase bietet das Institut Synergie Diese Leistung an

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